Herren I - TUS Teningen II

Nach zweiwöchiger  Spielpause ging es am Freitag, den 27.01 zu Hause gegen den TUS Teningen II. In der Vorrrunde gab es für uns in der Lechhalle eine glasklare 1-9 Klatsche und heiße Wiener nach dem Spiel. Sollte es im Rückspiel besser laufen? Die Teninger gingen mit ihrer ersten "Sechs" ins Rennen, auf unserer Seite mußten wir auf zwei Ersatzspieler zurückgreifen.
Da unsere 2. Mannschaft zeitgleich im Glottertal um die Tabellenspitze spielte, bedienten wir uns kurzer Hand aus der "Dritten". Diese Runde geht es bei uns mit dem Ersatzgefüge frei nach dem Motto "wer kann der darf". Gegen Teningen kamen somit Kai Männer und Erik Wollesen zum Einsatz, Männer ( später mehr zu dieser Personalie) hatte schon das ein oder andere Spiel in unserer Mannschaft absolviert, auch für Erik war es kein Debüt in der "Ersten", allerdings liegt sein letzter Einsatz etwas zurück,
1986/87 stand er für den TTC Bahlingen I an der Platte, da waren manche der heutigen aktiven Spieler noch nichtmal geplant, geschweige denn geboren, die "Reblaus" war die erste Adresse, die Mauer stand noch, die Welt war noch in ....., Nostalgie.
Zum Spiel: Die Eingangsdoppel waren noch hart umkämpft, aber leider für uns ohne Erfolg, 0-3. Im vorderen Paarkreuz fiel die Punkteernte ins Wasser, 0-5, die "Mitte" zeigte sich solidarisch, 0-7.
Danach kamen unsere Reservespieler an die Reihe, es schlug die Stunde des Kai Männer. Mit einer kämpferischen, taktisch und technisch abgezockten Spielweise bezwang er seinen Kontrahenten verdient in 3-1 Sätzen, das war sein erster Sieg in unserem Team, Glückwunsch dazu! Möge das QTTR-Füllhorn seine Punkte über dir ausschütten, du hast es verdient!
Leider war es der einzige Punktbeitrag an diesem Abend, 1-9 Niederlage.
Nach dem Spiel war dann alles Wurscht, der Adler hatte den XXL-Wasserkochermaxikessel dabei, und darin eine Auswahl edler Wiener und Landjäger heißgemacht.
So liessen wir den Abend mit unserem Gegner bei Bier und Wurst in der Halle ausklingen. Aus sicherer Quelle habe ich mittlerweile erfahren, daß einer unserer Spieler danach noch nicht nach Hause wollte und auf Grund großen Durstes, in Folge des Siegesrausches auf dem Heimweg einige heimische Gastronomen aufsuchte. Ob es tatsächlich wahr ist, daß er den Gerstensaftvorrat bei Peppino gänzlich ausradierte, ist zur Stunde noch nicht bestätigt. Bis ins "Bierhäusle" wars dann nicht mehr weit und auch dort sei die "Hopfenpipeline" trockengelegt worden. Von uns, Danke Kai, Danke Erik! In 24 Stunden gehts schon weiter, gleiche Zeit, gleicher Ort, Forchheim ist der Gegner.


Fritz Gutmann

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