Herren I - TTC Suggental II

Am Samstag zu vorgerückter Stunde empfingen die Bahlinger die Sportkameraden aus Suggental. Und es sollte noch vorgerückter werden als man dachte ....
Angesichts der Tatsache, dass die Gäste einen Tag zuvor die Köndringer mit einem klaren 9:3 im Regen stehen ließen, hatte der ein oder andere recht wenig Hoffnung auf Erfolg. Wie auch in der Vorrunde trat man mal wieder mit Ersatz an. Roland sprang für Heizmann ein. Vielen Dank.
Die Zuschauerbänke waren bis auf den letzten Platz prall gefüllt. Nur Spielerfrau Susi, Matthias Störlein und sein Sohnemann Nico konnten mit viel Vitamin B noch im letzten Moment eine Karte beim örtlichen Veranstalter ergattern. Es wird gemunkelt, dass dafür horrende Unsummen hingeblättert wurden. Christoph Römmler hat auf jeden Fall erst einmal ausgesorgt.
Aber nun zu den wichtigeren Dingen des Abends. Bereits mittags orakelte Oehler, dass es ein Unentschieden geben würde. Sollte er Recht behalten?
Wenn man die Doppel betrachtete, sah es nicht so aus. Denn alle drei und das erste Einzel gingen an den Gast. Dejavu? War doch in der Vorrunde genau so. Nur leider spiegelverkehrt.
Nun hieß es in die Hände (oder auf den Boden) spucken, wollte man noch etwas Zählbares aus dieser Begegnung heraus holen. Schubarth Tom und Zimmermann Friedrich unterbrachen die Siegesserie und verkürzten auf 2:4. Schubarth Volker unterlag in drei Sätzen während sich Oehler gegen Kury in vier Sätzen durchsetzen konnte. Zwischenstand 3:5.
Roland Adler verlor sein erstes Einzel. 3:6. Nun hieß es "aufwachen!!!". Gesagt, getan. Fabian, Tom und Friedrich konnten zum 6:6 ausgleichen. Spannender kann man einen Samstag Abend nicht gestalten! Volker verlor auch im zweiten Durchgang. 6:7 Oehler und Adler sicherten den Bahlingern die 7:6 Führung.
Nun war es mal wieder am Schlussdoppel zu entscheiden, ob man mit einem oder vielleicht sogar zwei Punkten aus dieser Begegnung gehen sollte.
Doch Schätzle und Dworschak nahmen uns die Entscheidung mit 3 recht klaren Sätzen ab und so endete die Partie nach dreieinhalb Stunden mit einem 8:8, wie es zuvor auch schon orakelt wurde.
Was bleibt dazu zu sagen? Nicht viel. Verdient hätten wir es gehabt, es sollte aber nicht sein. Vor lauter Kampfgeist vergaß man, dass die Zeit schon recht fortgeschritten war. Und so kam es, dass auch das Vis-a-Vis nicht mehr auf uns warten wollte und es nichts Kulinarisches mehr gab. Mit leeren Mägen ging es dann in Richtung Heimat.
Die nächste Begegnung findet am 16.02. gegen Waldkirch statt. Vielleicht treten wir zur Abwechslung mal wieder komplett an. Transportbusse für die Fangemeinschaft stehen jedenfalls bereit. Tickets wie immer im Vorverkauf und an der Abendkasse.
In diesem Sinne
Frohe Narrentreiben

Bericht: Frank Oehler

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