Herren II - FC Kollnau

Am gestrigen Freitag ging es zuhause gegen den FC Kollnau an den Tisch. Beide Mannschaften waren komplett.
Ein paar unserer Damen waren auch anwesend, Lothar sowieso und Michel kam etwas später. An Unterstützung sollte es schonmal nicht mangeln.
Bei den Eingangsdoppeln überließen wir nur einen Punkt den Gästen. Diesen gaben Adler und Zimmermann im vierten Satz ab.
Schubarth Fabian war in Höchstform, verlor erst den ersten Satz, riss sich dann nochmal zusammen und fegte Otmar Ambs in den nächsten drei Sätzen von der Platte.
Auch Adler, Vadda, ich und Zimmermann waren dem Gast überlegen. Auch wenn das Spiel von Volker solange gedauert hat, dass in der Zwischenzeit fast zwei ganze Spiele an der Platte nebenan gemacht wurden. Gefühlt die längsten Ballwechsel der Saison. Nein, dafür gibt es kein Chapeau. Denn ich war die arme Sau, die diese Begegnung zählen durfte.
Männer Kai unterlag knapp im Fünften gegen Klank (tja Kai, Du warst wohl zu sehr von deiner besseren Hälfte abgelenkt worden) und so mussten Roland und Fabian nochmal ran. 
Würden Sie das Spiel entscheiden?
Bei Fabian sah es erst nicht so aus, denn er lag im fünften Satz 1:7 zurück. Doch dann kam die Wende. Einige spektakuläre Ballwechsel später hatte er zum 10:10 aufgeholt und machte dann mit einem 12:10 den Sack zu. Was für ein glückliches Händchen. :-)
Bei Roland lief es leider nicht ganz so rosig, bei ihm war im Fünften mit einem 9:11 Schluss.
Nun durfte ich wieder gegen Spieles ran ("die ist weg, die blöde Drecksau die dreckige" und "du hast doch ein Ei am wandern" um nur mal zwei Zitate während des Spielverlaufes zu erwähnen). Wenn ich hier alle witzigen Bemerkungen des Gastes aufschreiben würde, würde das definitiv den Rahmen sprengen. Muss man aber auf jeden Fall live erlebt haben. ;-)
Es stand 8:2 und es war an mir (oder auch an Vadder, der sich an der Platte nebenan mit Allgaier ein Duell lieferte), den Sack zu zu machen.
Hätte ich verloren, wäre es sowieso vorbei gewesen, da Volker sein Spiel klar in drei Sätzen gewann (ja, es geschehen noch Zeichen und Wunder).
Doch dieses Spiel sollte nicht mehr zählen, denn auch bei uns war nach vier Schupf-dich-hin und schupf-zurück Sätzen Schluss.
Somit endete die Partie nach knapp drei Stunden mit einem wohlverdienten 9:3.
Anschließend ließ man es sich bei Peppino gutgehen und philosophierte über die mehr oder weniger wichtigen Dinge des Lebens.
Durch diesen Sieg sind wir in der Tabelle einen weiteren Platz nach oben gestiegen. Das heißt wir sind in der Mitte auf Platz fünf. Weit weg vom Auf- und genau so weit weg vom Abstieg. Wir können mit unseren bisherigen Leistung ganz zufrieden sein.

Die nächste Begegnung ist am Donnerstag um 20:10 (!?) auswärts in Sankt Georgen.


Bericht: Frank Oehler

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