TLV Simonswald - Herren II

Zu unserem letzten Spiel in der Vorrunde, verschlug es uns nach Simonswald. Alle waren pünktlich. Zumindest fast alle.
Oehler ließ auf sich warten. Doch warum? In geistiger Umnachtung folgte man blind dem Navi auf dem Handy, ohne auf irgendwelche Zeichen oder Ortsschilder zu achten. Und so kam es, dass man zwar pünktlich losfuhr und auch einigermaßen pünktlich da war. Zumindest wenn man dem Navi Glauben schenken durfte. Doch mitten in der Landschaft zwischen Wiesen und Weiden war zwar das ein oder andere Häuschen zu sehen, nach einer Halle sah es hier aber nicht aus. Ein Blick auf das Handy und die letzte eingegebene Adresse verriet, dass wir uns am Ziel befanden. Doch das hieß nicht Simonswald, sondern Winden (oder so ähnlich). Wie kam das denn da hin? Das hatte ich nicht eingegeben! Aber was solls. Adresse korrigiert und nochmal 20 Minuten nach Simonswald über Stock und Stein gegurkt. Ein bißchen eingespielt (so etwa zwei Ballwechsel mit Vadder, der in gefärbter Haarpracht, Drei-Tage-Bart und mit weißem T-Shirt unter dem Trikot antrat, das ihm sicherlich einige Nummern zu groß war, wenn man die Ärmel betrachtete, die unter dem Trikot hervorlugten. Übrigbleibsel seiner 70s Party?) und dann schnell den Roten runter geschüttet. Hoffentlich dauert diese Partie länger als der Weg dort hin. Alles andere wäre sehr frustrierend....
Man startete in die Eingangsdoppel. Aber was war da los? Hatten die Simonswälder die Heizkosten nicht bezahlt? Drin war es fast genau so kalt wie draußen (wenn auch einigermaßen windstill). Hätte ich bloß meine Heizdecke, den Pelz und eine Wärmflasche mitgenommen. Das nächste mal bin ich schlauer. ;-)
Aber wir schweifen schon wieder ab.
In den Doppeln brauchten wir jeweils vier Sätze. Zwei davon gingen auf unser Konto, das andere nach Simonswald.
Auch in den Einzel lief es anfangs nicht so recht rund. Fabian unterlag gegen Schindler, Heizmann schaffte es mit Müh und Not im Fünften gegen Richter und im mittleren Paarkreuz konnte man leider nichts zählbares ernten.
Zwischenstand: 4:3 für Simonswald
Das hintere Paarkreuz der Bahlinger hatte an diesem Abend mehr Glück. Man konnte den Spieß nochmal wenden. 5:4.
Im zweiten Durchgang unterlagen Daniel Heizmann und Fabian Schubarth. Wieder Führungswechsel. Sollte es heute ein Schlussdoppel geben?
Tom trat, sauer durch die erste Niederlage dieser Partie, gegen Pfeiffer an und verpasste diesem im dritten Satz sogar einen Nullinger. Friedrich Zimmermann und Vadder konnten sich in fünf Sätzen durchsetzen und ich konnte mit drei Sätzen gegen Baumer dann endlich den Sack mit 9:6 zu machen. Knappe Sache. Ein Wunder, dass Simonswald so weit hinten in der Tabelle platziert ist.
Nach drei Stunden war die schattige Partie beendet und man freute sich auf ein heißes Bad daheim oder eine auftauende Dusche. Auch wenn man aufgrund der niedrigen Temperatur wenig ins Schwitzen kam.
Am Mittwoch um 20 Uhr ist Pokalspiel in Kenzingen. Wer unsere Spieler dort unterstützen will, ist herzlich willkommen.
Punkte für Bahlingen: Heizmann/Schubarth T. (1), Schubarth F./Schubarth V.(1), Heizmann (1), Schubarth T. (1), Zimmermann (1), Schubarth V. (2), Oehler (2)

Bericht: Frank Oehler

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