Herren II - SV Kirchzarten III

Am Samstag hatte man die Sportkameraden aus Kirchzarten zu Gast.
Die Vierte bestritt zeitgleich ein Match gegen die sympathischen Elzacher. Dementsprechend war ordentlich was los in der Halle.
Zuvor unterlag die Dritte gegen Nimburg, bei der wir uns direkt bedienten um einen Ersatz für den fehlenden Kai Männer zu organisieren. Lutz, die Wunderwaffe, Kortlüke musste (durfte) mal wieder dran glauben.
Selina ist leider noch nicht fit. Wir wünschen ihr baldiges genesen. Trotzallem ließ sie es sich nicht nehmen, mit Sven vom weit entfernten Lörrach anzureisen um ihre Männer und Frauen anzufeuern. Danke dafür.
Der Spielbogen war zu 99% ausgefüllt, als den Gästen aus Kirchzarten einfiel, dass ihre Nummer eins wohl nicht kommen und dafür jemand anders einspringen sollte. Also nochmal von vorn das Ganze.
Nach der Mannschaftssitzung ging es dann auch gleich los. Adler/Zimmermann fungierten als Doppel 1 und schlugen Kniebühler/Weitbrecht in vier Sätzen. Das ungewohnte Doppel 2 mit Oehler/Kortlüke wollte nicht so recht ins Spiel kommen und unterlag ebenfalls im Vierten gegen Raikowski und Kautz. Doppel drei mit Römmler und Schubarth konnten wiederum punkten. 2:1 Führung.
In den Einzel lief es anfangs sehr gut. Adler, Oehler, Zimmermann und Römmler konnten sich gegen ihre Kontrahenten durchsetzen. 6:1
Wer hatte damit gerechnet? Nun war Volker Schubarth gegen Jungspunt Max Sauerland dran. Die ersten beiden Sätze gingen an den Schupfmeister Vadda. Dann wurden Max diverse Tipps gegeben, die er natürlich in die Tat umsetzte. Den Ball ohne Schnitt und mindestens meterhoch dem Vadda rüberlullen. Das klappte. Selbst unser sonst so gelassener Vadda konnte damit nicht umgehen und gab das Spiel im fünften Satz ab. 6:2
Die Wunderwaffe durfte nun gegen Weitbrecht ran. Der erste Satz ging an den Gast, die anderen drei auf unser Konto. Wobei der beste und entscheidende Punkt im vierten Satz bei 15:14 kam. Bisher konnte Weitbrecht immer mal wieder in Kortlüke`s offene Vorhand schießen, ohne dass dieser auch nur ansatzweise in Richtung des Balles kommen konnte. Doch dieses Mal nicht. Lutz bekam wieder einen dieser hässlichen Bälle, doch dieses Mal stach er den Ball so überraschend ab, dass sein Gegner keine Chance hatte, dieses zu retournieren! Die Halle gröhlte! Lutz live! Mit einem Strahlen über sämtliche Backen und sichtlich erleichtert ging es dann zurück zu den Mannschaftskollegen. 7:2
Adler unterlag im zweiten Durchgang gegen Raikowski im fünften Satz. 7:3
Oehler schickte Kautz in drei klaren Sätzen vom Tisch. 8:3
Es war an der Zeit, den Sack zu zu machen. Doch Zimmermann konnte sich gegen Lukas Kniebühler leider nicht durchsetzen und unterlag im fünften Satz. 8:4
Sollten die Gegner den Spieß doch noch umdrehen? Hoffentlich nicht.
Römmler verlor den ersten Satz. Während Vadda bereits gegen Weitbrecht kämpfen musste, besann sich Christoph und blockte die Angriffe von Spath einfach weg. Das ging dann sogar so weit, dass der vierte Satz mit einem 11:1 endete. 9:4 Sieg nach knapp drei Stunden!
Von uns hatte niemand damit gerechnet. Aber verdient hatten wir es trotzdem.
Durch diesen Sieg sind wir (vorerst) vom 9. auf den 6. Platz aufgerückt. Man muss trotzallem ein Auge auf die anderen Mannschaften haben, da die ein oder andere bereits jetzt schon für Überraschungen gesorgt hatte.
Der Abend wurde dann bei Mafia-Kuchen und diversen Nudelgerichten im heimischen Vis-a-Vis beendet. Man sollte erst am Sonntag nach Hause kommen. Angesichts der zahlreichen Gäste, hatten Peppino und Simone sicherlich nichts dagegen, da auch die Vierte und Elzach die angebotenen Speisen und Getränke konsumierten.
Die Zweite hat jetzt fast vier Wochen Pause. Am 08.03. sind wir dann in Emmendingen zu Gast.
Frank Oehler


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