Herren II - SV Waldkirch II

Einen Abend vor dem Grümpelturnier empfing man die Gäste aus Waldkirch ausnahmsweise in der großen Halle.
Diese traten nur zu fünft an. Trotzdem sollte es nicht leicht für uns werden....
Die Dritte unterlag kurz zuvor gegen die sympathischen Elzacher und man verweilte noch ein wenig bei Würstchen und Bierchen um dem (mal mehr, mal weniger) lustigen Treiben der Zweiten zuzusehen und zur seelischen, moralischen Unterstützung. Vielen Dank an dieser Stelle.
Die Eingangsdoppel gingen wechselseitig an die Mannschaften. Doppel 1 mit Adler/Zimmermann war im fünften Satz erfolgreich, Doppel 2 unterlag im Fünften. Da Doppel drei an diesem Abend ins Wasser fiel, stand es aktuell 2:1 für uns. Darauf konnte man aufbauen.
Oder auch nicht. Denn das vordere Paarkreuz startete eher schlecht als recht. Zwei Punkte für Waldkirch. 2:3
Im mittleren Paarkreuz konnte sich Zimmermann gegen Körber durchtattern. Ein weiteres Pünktchen für die Gastgeber. 3:3
Römmler unterlag Ruf, Schubarth bekam einen Punkt geschenkt. Schweißlos nahm er ihn entgegen. 4:4
Im hinteren Paarkreuz durfte sich Männer über einen Sieg gegen Agelek freuen. 5:4 Führung.
Adler hatte auch im zweiten Durchgang Pech und musste gegen Oesterle nach drei Sätzen die Flügel strecken. 5:5
Oehler verschlief den ersten Satz gegen Misera. Nicht gänzlich unbeobachtet wurde er von Selina Stehle in die Senkel gestellt und wachgerüttelt. Für Misera begann die Misere. Die ganze Halle (außer den Waldkirchern natürlich) stand geschlossen hinter Frank und so wurde jeder Punkt euphorisch beklatscht und bejubelt. Das ging runter wie Oe(h)l(er). Misera hatte dem nichts mehr entgegen zu setzen und unterlag in den nächsten drei Sätzen klar. Von so einer Unterstützung kann man nur träumen. Jungs und Mädels, vielen vielen Dank an Euch! Ohne eine solche Unterstützung wäre das sicherlich anders gelaufen.
6:5 Führung. Zimmermann und Römmler gaben die nächsten beiden Spiele leider an die Gäste ab. 6:7
Schubarth knackte Agelek nach fünf nervenaufreibenden Sätzen. 7:7
Da ein weiterer Punkt wegen Fehlens eines Mannes (oder einer Frau) auf unser Konto wanderte, starteten wir das Schlussdoppel. Nun hieß es Sieg oder Unentschieden. Ersteres wäre äußerst wichtig, was unsere derzeitige Tabellenposition betrifft. Doch Adler und Zimmermann konnten den Kontrahenten Misera und Ruf nicht viel engegen setzen. So kam es, dass wir trotz personeller Überzahl am Ende ein 8:8 zu Papier bringen mussten.
Für uns ändert sich dadurch leider nichts. Jetzt bleibt abzuwarten, was Emmendingen gegen den PTSV Jahn macht und was wir schlussendlich daraus machen können. Es bleibt also spannend....

Frank Oehler

Kommentar schreiben