Herren III - TTC Nimburg III
TTV March II - Herren III

Im letzten Bericht wurde bemängelt, dass die "Dritte" kein Spiel unter drei Stunden beenden könne und außerdem eine ziemliche Schwäche in den Doppeln zeige. Nun lässt sich sagen: Ja, das stimmt... Eine weitere Erkenntnis bot der Doppelspieltag aus Samstag und Montag auch noch: Manche Floskeln sind einfach unzutreffend. Die von der "Goldenen Mitte" zum Beispiel. Bittere Bilanz der Partien gegen Nimburg und in der March: Acht Spiele im mittleren Paarkreuz, null Punkte.
 
Los ging´s am Samstagmittag, freundlicherweise hatten die Nimburger unser Anliegen, die Partie vorzuverlegen, positiv beschieden. Nach den Doppeln stand es aufgrund eines Punktes durch Erik/Arno 1:2, vergleichsweise schon fast ein Erfolg... Im vorderen Paarkreuz hatte es Stefan aufgrund eines Anschlusstermins eilig und landete deshalb zwei recht glatte Dreisatz-Siege, während Kai zunächst verlor, sich aber im zweiten Einzel zu einem 3:2 kämpfte. Der Rest ist vergleichsweise schnell erzählt: Die Mitte verlor, doch hinten gänzten Jo und Arno jeweils mit zwei Siegen, so dass das Schlussdoppel ran musste. Das verloren Kai und Volker in vier Sätzen, so dass das Bier danach mit den Nimburgern in der Halle bei einem friedlich-schiedlichen 8:8 eingenommen werden konnte.
 
Ebenfalls nicht unter drei Stunden wurde man am Montagabend in der March fertig, bei allerdings noch unerfreulicherem Ergebnis. Zwischenzeitlich gingen auch die mitgereisten "Anhänger" weit gehend verloren: Matthias samt Filius und Fabian zollten irgendwann der Uhrzeit Tribut, nur Kais Liebste hielt tapfer durch. Zum Sportlichen: Kai und Stefan spielten nun zusammen Doppel und siegten zwar, die anderen aber nicht, also das inzwischen übliche 1:2. "Vorne" haderte Stefan mit seinem Spiel, gewann aber irgendwie dennoch mehr oder weniger knapp seine Partien, während Kai klare Verhältnisse vorzog: Erst Dreisatz-Niederlage, dann Dreisatz-Sieg. Die ersten beiden Spiele in der Mitte verloren Erik und Volker, doch bei seinem zweiten Auftritt hatte Volker den Sieg vor Augen: Erst 2:0-Führung, dann im entscheidenden fünften Satz ein 9:3 für ihn, das aber dennoch nicht reichte - bitter. Ähnliche Probleme hatte Routinier Lothar, der in seiner Partie im fünften Satz 8:5 in Front lag, aber ebenfalls in der Verlängerung unterlag. Jo gewann zwar sein erstes Spiel klar, verlor das zweite aber ebenso deutlich. Blickt noch jemand durch? Falls nicht: Die Partie endete 5:9, ehe es nach drei Stunden, zehn Minuten wieder in den tristen Marcher Regen ging.
 
Bezüglich der Länge des Spiels dürfte die nächste Begegnung gegen Vörstetten Hoffnung geben, dass wir es endlich einmal unter drei Stunden schaffen. Allerdings wohl eher nicht zu unseren Gunsten...
 
Bericht: Stefan Ummenhofer

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