Herren III - TTC Forchheim IV

The fast and the furious ... So (oder so ähnlich) könnte man das erste Spiel der dritten Herrenmannschaft kurz und knackig beschreiben.
Könnte man.... Wenn man wollte... Aber ganz so kurz machen wir es dann doch nicht.

Die Gäste kamen ersatzgeschwächt nach Bahlingen. Nicht aber ohne das ein oder andere bekannte Gesicht.
Auch die Gastgeber waren ohne ihre Nummer eins Selina Stehle und ohne die Nummer sechs Sascha Johner und sieben Ralf Würstlin angetreten. Dafür rückten Willi Rautenberg und Opa Stehle in den Kader. Es sollte der Mannschaft keinen Abbruch tun...
Punkt 19:30 Uhr startete man in die Begegnungen. Auch der ein oder andere Bahlinger ließ sich in der Halle sehen. So kommt es, dass statt Erik Wollesen, Frank Oehler diesen Spielbericht verfasst (die nächsten Male bist Du aber wieder dran, Erik! (*mit dem Zaunpfahl wink*).
Erst einmal die Lesebrille zurecht rücken... So. Jetzt kann es losgehen. :-)
Die Eingansgdoppel liefen recht klar. Doppel 1 und 2 schlugen die Gäste in je drei Sätzen, Doppel 3 brauchte 4. Lag wohl an der Junior/Senior Konstellation Willi und Lothar. Was bei dem einen zu schnell geht, ist dem anderen schon wieder zu langsam. Schlussendlich hat man sich auf ein spielbares Mitteltempo geeinigt. Weiter so! 3:0 stand es zwischenzeitlich auf dem Zähler.
Die folgenden fünf (!) Partien gingen ausnahmslos in drei Sätzen nach Bahlingen. (Obwohl man den dritten Satz zwischen Erik und Janis Zipperle mit 17:15 eigentlich schon nicht mehr dazu zählen dürfte....) Lutz Kortlüke war mit Benzin im Blut und einer Bananenstaude im Bauch nicht aufzuhalten. Timo Rautenberg zeigte seinem Kontrahenten, was er kann. Volker Vögtlin hat den optisch stärksten und aggressivsten Gegner bekommen. Doch das lies in gänzlich kalt. Willi Rautenberg hatte recht wenig Gegenwehr und sah teilweise sogar etwas gelangweilt drein. 
Ausnahme des Abends war dann Lothar, der sich gegen Tom Altmiks (Gruß an Susanne an dieser Stelle) schwer getan hat und sogar mit 0:2 hinten lag. Sollte es an diesem Abend ein „9 zu Opa“ werden? Man biss, schimpfte, stöhnte und grummelte. Bis in den fünften Satz! Unser Mann wollte und konnte dieses Spiel einfach nicht abgeben! Unmöglich! Was sollte sein Enkel von ihm denken?
So tatterte er auch den letzten Satz mit einem 12:10 nach Hause. Was für ein Krimi! Noch so ein Ding, und der ein oder andere hopst mit einem Herzkasper von der Zuschauerbank!
Etwa 90 Minuten hat das Spektakel gedauert. Danach zog es die meisten Richtung Pizzeria. Ein guter Start Jungs! So kann es gerne weiter gehen.
Die nächste Begegnung findet dann am Donnerstag, den 26.09. in Köndringen statt. Wir drücken die Daumen und Erik darf den Bericht verfassen!

Frank Oehler

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