SV Ottoschwanden - Herren I

Zu Beginn der Herbstferien stand - weiter ohne Fritz - das schwierige Auswärtsspiel in Ottoschwanden an.
Würde die starke Form der Denzlingen-Partie bei unserem Team anhalten?
(Achtung Spoiler!: Natürlich nicht)
Vorerst fuhr man aber noch recht gut gelaunt und in zwei Autos (wobei Herr K. Schubarth standesgemäß alleine anreiste und sich die anderen fünf in den Wagen von Lutz quetschen durften) die kurvenreiche Strecke vorbei an einem auffällig vielen Mitreisenden bekannten einschlägigen Etablissement zum Spiellokal.
Dessen Umkleidekabine rechtfertigte geruchsmässig die Coronamaske, in der Halle eine interessante Mischung aus Kälte und Wärme.
Derweil zankte sich das Team um die Doppelaufstellung und zeigte seine Weltläufigkeit bei der Begutachtung des obligatorischen Weines („Ist das albanisch oder holländisch?“).
Zum Sportlichen: Die sich an die Doppelposition 1 geputscht habenden N. Schubarth/Kortlüke versagten erwartungsgemäß und wurden umgehend als Spitzendoppel wieder abgesetzt, die Herren Brenn und Ummenhofer holten knapp in fünf Sätzen den einzigen Bahlinger Doppelpunkt.
Derweil haperte es mit dem Liveticker: Das einzige Netz, das in der Halle funktioniert, ist das an der Platte.
Ottoschwanden hat eine starke und sympathische Mannschaft. Letzteres gilt natürlich auch für uns, Ersteres leider nicht. Das vordere Paarkreuz holte keinen einzigen Satz (!), die beiden Schubarths in der Mitte überzeugten hingegen und gewannen ihre Partien.
Spannend wurde es dennoch nicht mehr. Michel konnte seine Aufwärtstendenz der letzten Wochen nicht unterstreichen und überließ die Punkte ebenso den Gastgebern wie Lutz, der sich allerdings über eine sehr knappe Fünfsatz-Niederlage ärgern durfte.
Nachdem Kai in seinem zweiten Einzel nicht ganz an die Leistung des ersten anknüpfen konnte, war alles auch schon wieder vorbei - 9:3.
Nach einer Blitzdusche und einem Bier mit den Gastgebern war man erstaunlich früh dran. Zu früh, wie es schien, und so starteten die beiden Bahlinger Teamfahrzeuge einen unfallbedingten Umweg, der die eine Fahrzeugbesatzung gefühlt durch die halbe Ortenau führte.
Dennoch kam das komplette Team noch zu seinem Recht bei Simone und Peppino.
Schön war’s wieder - bis aufs Sportliche…
In zwei Wochen geht es weiter gegen die Kollegen (oder sagt man noch „Sportkameraden“?) aus Forchheim.

Bericht: Stefan Ummenhofer