Herren I - TTC Forchheim II

Freitagabend nach einer stressigen Arbeitswoche (zumindest für die ehrlich Arbeitenden, also etwa die Hälfte des Teams…).
Der Plan: Bisschen Wein trinken, bisschen spielen, bisschen Pizza.
Immerhin: Das mit dem Wein klappte - mit treffender Wahl („Primitivo“).

Im Doppel begannen die alten Probleme mit neuer Aufstellung: Ummenhofer/Brenn (die alte, neue und bald schon wieder alte Nummer 1) ebenso auf verlorenem Posten wie Merklin/Schubarth K. Daher: Vorhang auf für das mutmaßlich neue Spitzendoppel N.Schubarth/Kortlüke, das seinen Gegner in fünf Sätzen niederrang.
Im vorderen Paarkreuz kam es dann zum Duell zwischen Stefan und dem verlorenen Vereinssohn Fabian S.
Stefan brachte es erstmals in seiner Laufbahn fertig, bei einer 2:0-Satzführung und einem 10:4 den Satz noch zu vergeigen, worunter der unschuldige Schläger leiden musste. Zum Glück war Oberschiedsrichter Adler nur rein privat anwesend, so dass es bei strafenden Blicken blieb. Derweil duselte Stefan die Partie noch irgendwie nach Hause. Kurzen Prozess machte derweil die gegnerische Nummer 1 mit Simon, während Kai (in Fachkreisen nur unter „Laufwunder“ firmierend) seine aufsteigende Form unterstrich und einen Dreisatz-Erfolg einfuhr. Dann ging’s bergab: N. Schubarth, Kortlüke, Brenn, Ummenhofer - nix war’s, 3:7.
Der Pizzaduft war schon fast zu riechen - nur nicht bei Simon, der Fabian in 3 Sätzen bezwang. Sollte es noch einmal spannend werden? Och nö.
Doch! Die Herren Kai und Nico Schubarth bezwangen ihre Gegner in jeweils fünf spannenden Durchgängen. Insbesondere Kai S. hat sich nun punktemässig so aufdringlich ans vordere Paarkreuz herangepirscht, dass nicht auszuschließen ist, dass er bald einen „Unfall“ hat…
Weiter an die Tische. Lutz bewies, dass man auch im hohen Alter noch lernfähig bleiben kann. Sein brandneues Erfolgsrezept: Wut auf eine Schiri-Entscheidung in Energie umwandeln. Zack, war die Negativserie passé und es stand 7:7.
Während es 23.15 Uhr wurde und Simon im Vis a vis absagte, sollte Michel mit dem 8:7 den ersten Punkt sichern, doch hatte er einen Abend erwischt, an dem die heimische Couch keine so schlechte Alternative gewesen wäre. 7:8 und ab ins stets ekelhafte Schlussdoppel, wo die Kontrahenten zu stark waren und man um Punkt Mitternacht mit einer 7:9-Niederlage da stand. Dies war aber nur ein müder Abklatsch der Enttäuschung zweier Spielerkinder, denen schonend beigebracht werden musste, dass sie nun vier Stunden herumgelungert hatten, um dann um die versprochene Pizza gebracht zu werden.
Nach einem Bier in der Halle mit den Gästen blieb die Erkenntnis: Nächstes Wochenende gegen Nimburg und Kenzingen sollte mal wieder gepunktet werden.
Vielleicht dann ja auch mit Fritz - und deshalb künftig einem anderen Autor des Spielberichtes.

Bericht: Stefan Ummenhofer