Herren I - TTC Nimburg II (19.11.2021 20:15 Uhr)

Inzwischen in bedrohlichen Tabellensphären kreisend hatten sich die Herren I nicht mehr und nicht weniger als einen Sieg gegen den geografischen und taballerarischen Nachbarn aus Nimburg vorgenommen. Um wirklich alles auszureizen, wurde vor dem Spiel der vergangenes Jahr eigens für solche Notfälle verkostete Siegerwein kredenzt. Die Folgen waren enorm, so dass Weinverkoster Kai künftig den Ehrentitel "Miraculix" tragen darf.

Vielleicht lag es aber auch am Gezänk um die Frage, wer denn nun das wahre, einzige und unangefochtene beste Doppel sei, dass die sechs Bahlinger Herren an den Tischen eine kaum für möglich gehaltene Leistungsexplosion zeigten. Na gut, wollen wir mal nicht übertreiben, aber jedenfalls stand es nach den Doppeln bereits 3:0, wobei sich als weitere mögliche Erklärung die überdeutliche Untermalung durch den Musikverein (war das zwischendurch ein Trauermarsch...?) anböte.
Stefan (knapp), Simon (deutlich) und Kai (so dazwischen) stellten dann gar auf 6:0. Das ursprünglich anvisierte Zeitziel 23.59 Uhr schien unter diesen Umständen nicht mehr haltbar. Simone würde doch bestimmt einen Schock bekommen, wenn wir schon um 22 Uhr ins Vis a vis einlaufen würden? So oder ähnlich dachte auch Nico: Nach seiner Führung gegen Désirée Wiedemann schaltete er einen Gang zurück, die Dame hingegen zwei Gänge nach oben, so dass Nimburg zum ersten Zähler kam. Lutz hingegen drängte es nach einer langen Arbeitswoche zum baldigen Feierabend - 7:1.
Michel konnte sich so recht nicht entscheiden, plädierte aber letztlich für eine Ausdehnung der Spielzeit und unterlag in fünf Sätzen.
Das vordere Paarkreuz tütete den Sieg dann mehr oder weniger humorlos mit der Begründung ein, dass ja schließlich am nächsten Tag bereits ein neuer Gegner warten würde. Punkt 22.30 Uhr durfte das 9:2 in den Mannschaftsbogen eingetragen, das Siegerbier heruntergestürzt und der Gang in die Dusche angetreten werden, wo ein der Redaktion bekannter Einzelner offenbar bereits in fiebriger Erwartung der Pizza seine halbe Ausrüstung in der Umkleidekabine vergaß und diese Stunden später unter ungewöhnlichen Umständen zurückholte.
Derweil klang der Abend mit dem Kollegen Rinklin (alles Gute auf dem weiteren Weg in Köln) als Vertreter des Gästeteams sowie mit der kompletten Vierten Mannschaft aus - am nächsten Morgen stand dann Fronarbeit des Teams auf dem opulenten Anwesen des Gutsherren Nico S. an.
Soweit Teil 1 des Sportwochenendes. Wie´s weiterging, soll Fritz berichten.

Bericht: Stefan Ummenhofer