TTC Ihringen III - Herren IV

Wann war ich das letzte Mal spieltechnisch in Ihringen – grübel…. Somit wars ganz klar dass ich in der 4. Mitspielen werde, zumal dann ganz kurzfristig eine Absage kam die nicht mehr kompensiert werden konnte.
Also wir zu dritt dahingeschaukelt, halb neblig, halb sonnig – Herbst am Kaiserstuhl Samstagmittags um halb drei. Gegner trat erwartungsgemäß vollständig an, rein rechnerisch hatte der schon halb gewonnen.
Das bis jetzt ungeschlagene Doppel Stehle sen./ Wollesen stellte immerhin gleich zu Beginn klar, wer Favorit ist und sein würde, wir holten uns den Punkt relativ problemlos. Selina Braun derweilen im Ruhemodus, sie hatte noch etwas Zeit bis es für sie losging. Auch die beiden Einzel vorne konnten recht unkompliziert gewonnen werden, das erhöhte die Hoffnung auf einen guten Verlauf. Selina hatte glücklicherweise etwas Charmeschnur dabei, mit dieser umwickelte sie Ihren Gegner in ein handliches Päckchen und schickte ihn nach 3 Sätzen auf Reisen. Na bestens, wir führten 4:2 ohne eigenen Punktverlust, hoppla hopp in den nächsten Durchgang und dem jeweiligen 1 zu 1 Gegner.
Das vordere Paar blieb in der Erfolgsspur, Selinas Gegner war nun eine ebenfalls weibliche Teilnehmerin und da funktionierte es nicht mit der Charmeschnur. Es entwickelte sich ein munteres Spielchen, beide mit kalten Händen aber dafür mit heißen Ballwechseln. Diese Partie führte zum ersten selbst erarbeiteten Punkt für den Gegner, unser Vorsprung aber noch deutlich mit 6:3.
Durch das verwendete Spielsystem des Hr. Scheffler wechselt das vordere Paar ins hintere Kreuz und anders herum. Macht das ganze nochmals interessanter, vor allem für Lothar, denn er traf auf den weiblichen Gegenpart.
Hier wars dann soweit, das kalte Händchen hatte sich erwärmt und unser Senior hatte es etwas schwerer, sich durchzusetzen. Es gelang zwar in 3 Sätzen, aber man ist ja nie beim 10:9 vor einem Flatterball sicher…. außer wenn Arno nicht dabei ist. Also konnte Lothar knapp alle drei Sätze für sich entscheiden, 7: 4 - das Licht am Ende des Tunnels wurde heller. 
Für Selina stellte sich das folgende Match nochmal schwieriger dar, ihr Gegner hat eine spezielle Aufschlagstechnik und zwar wurde sie mit den Bällen recht gut fertig, die folgende Hin - und her Entwicklung hatte es allerdings in sich. Im ersten Satz noch klar erfolgreich ( Augenaufschlag ? ) , endete der zweite fast in einer Dauerschleife mit 15:17 und auch die weiteren Sätze wären dieses mal einige Flatterbälle wert gewesen. Zumindest aus Ihrer Sicht, es ging wirklich hundsknapp für Ihren Gegner aus. So, nun wars dann soweit: 
Durch den fehlenden Spieler bei uns stands auf einmal 7:6, aus dem Tunnellicht könnte ein Ausgleichsnebel entstehen da nur noch ein Spiel anstand und der Moment der Entscheidung rückte nach jedem Satz näher. Ich könnte nun unendlich Spannung aufbauen oder sagen, ich habe dem Gegner tief in die Augen geschaut – das Spiel ging nach 3 Sätzen komplett an uns und endete somit 8:6. 

Durch diesen Sieg ist der 2. Tabellenplatz erreicht, halten oder verbessern ist angesagt für die kommenden Begegnungen.

Bericht: Erik Wollesen